Studien
Hier findest du eine Übersicht und kurze Zusammenfassung von verschiedenen Studien zu mentalem Training.
Mentales Training und Bewegungsvisualisierung in der Rehabilitation
Mentales Training und Bewegungsvisualisierung – auch als Motor Imagery (MI) bezeichnet – aktivieren motorische Hirnareale, ohne dass eine tatsächliche Bewegung ausgeführt wird. In der Rehabilitation nach Ruhigstellung helfen solche mentalen Übungen, den Bewegungsumfang, die Muskelansteuerung und das Körperbewusstsein zu erhalten. Zahlreiche Studien belegen, dass gezielte mentale Bewegungsvorstellungen die körperliche Wiederherstellung unterstützen können – sowohl in der Frühphase nach Operationen als auch während konservativer Ruhigstellungen.
Prado-Robles et al., 2025 – Healthcare (MDPI)
Zur Studie: https://www.mdpi.com/2227-9032/13/9/1011
In dieser aktuellen Studie wird der Einsatz von Motor Imagery in der Rehabilitation der oberen Extremität untersucht. Der Fokus liegt auf der Wirkung mentaler Bewegungsübungen als ergänzende Therapieform.
Ergebnis: Die Studie zeigt, dass Motor Imagery ein vielversprechender Ansatz ist, um Rehabilitationsprozesse zu unterstützen, und unterstreicht die wachsende wissenschaftliche Evidenz in diesem Bereich.
Flandin et al., 2021 – Scientific Reports
Zur Studie auf nature.com: https://www.nature.com/articles/s41598-021-88142-6?utm_source=chatgpt.com
Untersuchung an gesunden Proband:innen mit 11-stündiger Ruhigstellung. Die Gruppe, die regelmäßig Bewegungen nur in Gedanken übte, zeigte eine deutlich bessere Erhaltung der motorischen Aktivität im Gehirn sowie der Handfunktion.
Ergebnis: Schon kurze mentale Trainingseinheiten können Funktionsverluste verhindern.
Burianová et al., 2016 – Cerebral Cortex
Zur Studie auf academic.oup.com: https://academic.oup.com/cercor/article/26/3/1072/257040
Nach Immobilisierung treten in den motorischen Zentren des Gehirns messbare Veränderungen auf. Regelmäßiges mentales Training kann diese negativen Anpassungen deutlich abschwächen.
Ergebnis: Bewegungsvisualisierung unterstützt die neuronale Stabilität auch ohne physische Bewegung.
Frenkel et al., 2014 – Journal of Rehabilitation Medicine
Zur Studie auf medicaljournalssweden.se: https://medicaljournalssweden.se/jrm/article/view/15656
Gesunde Personen hielten ihren Unterarm drei Wochen ruhig. Die Gruppe mit mentalem Training konnte Beweglichkeit und Kraft besser erhalten als die Kontrollgruppe.
Ergebnis: Mentales Training ist ein wirksames ergänzendes Mittel zur funktionellen Erhaltung.
Harmon et al., 2024 – Experimental Physiology
Zur Studie auf onlinelibrary.wiley.com: https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP091827
Verglichen wurde mentales Training kombiniert mit Bewegungsbeobachtung gegen elektrische Muskelstimulation bei kurzzeitiger Knie-Ruhigstellung. Die mentale Trainingsgruppe erhielt ihre Muskelkraft und Bewegungskoordination besser.
Ergebnis: Mentale und visuelle Trainingsformen können zusammen körperliche Einbußen reduzieren.
Rechtlicher Hinweis
Alle Urheberrechte liegen bei den jeweiligen Autor:innen und Verlagen. Dieser Text verweist ausschließlich auf öffentlich zugängliche wissenschaftliche Quellen und dient der Information. Er ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung.
Erstellt von Bettina Knappe (Inhaberin von MOTION OF MIND) mithilfe von KI, 2025
